

Loden:
Technik & Besonderheiten
Loden ist ein warmer, dichter Wollstoff, traditionell aus Schafwolle hergestellt, mit einer robusten Oberfläche und einem leicht wolligen Griff. Durch die spezielle Veredelung, das Walken und die Behandlung der Oberfläche durch das Rauen mit speziellen Werkzeugen oder Disteln (Weber-Disteln) wird dieses Material so außergewöhnlich.
Die Kunst des Lodens – Tradition trifft auf Funktionalität
Original Seisser-Loden zeichnet sich durch hervorragende Wärme und Isolierung aus und eignet sich ideal für niedrige Temperaturen. Die Langlebigkeit macht ihn besonders nachhaltig und strapazierfähig. Oft zeigt er eine naturbedingte Wasserabweisung (durch das Lanolin der Wolle, was trotz der aufwändigen Behandlung teils erhalten bleibt), während er zugleich atmungsaktiv bleibt.
„Walken“ gehört zu den traditionellen Arbeitstechniken, die den Loden ausmachen. Das Wolltuch wird in warmem Wasser (ca. 30–40 °C) bearbeitet. Das Endprodukt bringt mehrere Vorteile mit sich: Es ist nahezu winddicht und langlebig. Dank des natürlichen Lanolins in der Wolle bleibt zudem eine gewisse Wasserabweisung erhalten.

Lodenpflege umfasst regelmäßiges Lüften und Bürsten, um Schmutz zu entfernen. Wir empfehlen eine erfahrene Spezialreinigung.

Herkunft & Nachhaltigkeit – Europäische Qualität ohne Kompromisse
Seine Windfestigkeit prädestiniert ihn seit jeher besonders für nachhaltige Outdoor- und Jagdbekleidung. Es gibt schwere Lodenstoffe für Mäntel sowie leichtere Sorten. Die unzähligen Arbeitsschritte – von der klassischen Schafhaltung über Spinnen, Weben, Walken, und Veredeln – machen Loden zu einem kostbaren, hochwertigen Material. Das fast ohne jede Chemie auskommt – aber viel Energie benötigt! Alle unsere Loden werden in der BRD, in Österreich und in der Schweiz gefertigt. Unsere Wollstoffe kommen alle aus der EU und Italien und bestehen aus 100 % Schurwolle (und Cashmere) bzw. so wie ausgewiesen.

